Die Sicherheit basiert auf einer korrekten Auslegung, regelmäßiger Wartung und einer wirksamen Wasserüberwachung. Es ist entscheidend, Wasserstagnation zu vermeiden, für eine ordnungsgemäße Entwässerung zu sorgen und den Zugang zu den Komponenten für regelmäßige Inspektionen sicherzustellen.
Alle Faqs lesenWasserkontrollsystem in Verdunstungskühlungstechnologien

Die Verdunstungssysteme sind dank der Verwendung von Wasser äußerst effizient.
Natürlich muss das Wasser verwaltet werden, und so ist das so genannte „Wasserregelsystem“ heutzutage ein besonders wichtiges Thema in Verdunstungskühlkreisen, sowohl in industriellen Prozess- als auch in HLK-Anwendungen.
Glücklicherweise ist das für einen Branchenexperten eine ziemlich einfache Sache.
Wie kann man dies steuern und die Effizienz verbessern?
—
Matteo Pojaghi, Export Area Manager bei MITA Cooling Technologies – Redaktionelle Aktualisierung MITA: April 2026.
1. Was sind die Ziele eines Wasserkontrollsystems in einer Verdunstungskühlanlage?
Ein Wasserkontrollsystem ist notwendig, um wichtige Ziele zu erreichen, wie z.B.:
- Verbesserung der Wärmeübertragungseffizienz;
- Reduzierung des Stromverbrauchs;
- Reduzierung der Wartungskosten;
- Verlängerung der Lebensdauer des Systems;
- Optimierung/Reduzierung des Wasserverbrauchs (Abschlämm-/Ablassmenge);
- Optimierung/Reduzierung der Wasseraufbereitungskosten.
2. Welche Parameter müssen bei der Verdunstungskühlung in einem Wasseraufbereitungssystem überwacht werden?
Darüber hinaus erfordert ein Wasserkontrollsystem zumindest die Kontrolle der folgenden Parameter:
- Salzkonzentration
- Bildung von Kesselstein
- Korrosionspotenzial des Wassers
- Wachstum von Bakterien und Algen
Eine unkontrollierte Kesselsteinbildung sowie ein unkontrollierter Anstieg der Salzkonzentration können zu einer erheblichen Verringerung der Leistung der Kühlanlagen führen. Die Folgen könnten ein Anstieg des Stromverbrauchs und/oder die Notwendigkeit sein, die Anlage zu Wartungszwecken abzuschalten, was ebenfalls besonders zeit- und kostenintensiv sein könnte.
Ein überdurchschnittlich hohes Korrosionspotenzial könnte zum Verfall und/oder zur Beschädigung einiger Metallteile des Systems führen und damit dessen Effizienz und Lebensdauer verringern.
3. Was muss ein Wassersteuerungssystem bei der Verdunstungskühlung regeln?
Daher muss ein Wasserkontrollsystem so konzipiert sein, dass es automatisch funktioniert:
- die Dosierung von Kesselsteinhemmern
- die Dosierung von Korrosionsschutzadditiven
- Dosierung von Antialgen-/Biozid-Zusatzstoffen
- Salzgehaltsanpassung durch Wasserspülung
Bei kleinen bis mittelgroßen Kühlsystemen kann die Dosierung eines einzigen chemischen Konditionierungsprodukts in Betracht gezogen werden, das als Kesselsteinhemmer, Korrosionsschutzmittel und Biozid/Algizid wirken kann.
Die Dosierung ist in der Regel proportional zum Wasserverbrauch (d.h. Make-up).
Andererseits ist es vor allem in größeren Kühlsystemen empfehlenswert, zwei separate und spezielle Produkte zu verwenden, von denen eines als Kesselstein- und Korrosionsschutzmittel und das zweite als Biozid/Algizid wirkt. In der Regel ist die Dosierung des Kesselstein- und Korrosionsschutzmittels proportional zum Wasserverbrauch, die Dosierung des Biozid-/Algizidprodukts ist eine Schockbehandlung und unabhängig vom Wasserverbrauch.
Die Salzkonzentration kann durch automatische, zeitlich begrenzte Ablasszyklen auf dem richtigen Wert gehalten werden.
Als Alternative, insbesondere in mittelgroßen Kühlanlagen, kann eine Leitfähigkeitsmessung für eine effizientere Kontrolle der Salzkonzentration eingesetzt werden, um die Wasserablassmenge und die damit verbundenen Kosten zu minimieren.
Die Wahl der Dosierprodukte, die entsprechenden Mengen und die Dosierhäufigkeit hängen hauptsächlich von der zu behandelnden Wasserqualität ab. In der Regel ist es ratsam, einen Spezialisten für Wasseraufbereitung zu konsultieren, um eine schlechte Wasseraufbereitung oder Abfallprodukte und Wasser zu vermeiden.
Kühlturmwassermanagement: Häufig gestellte Fragen und Antworten von Experten
Kühlwasser neigt dazu, Salze und Verunreinigungen anzureichern, was zu Ablagerungen und Korrosion führen kann. Die Vorbeugung erfolgt durch präzise dosierte chemische Behandlungen sowie automatische Absalzungen, die über Leitfähigkeitssensoren gesteuert werden.
Alle Faqs lesenBiologisches Wachstum – wie Algen und Bakterien – wird durch warmes, stehendes Wasser begünstigt. Die Prävention umfasst eine geeignete chemische Behandlung, kontrollierte Absalzungen und eine kontinuierliche Umwälzung.
Alle Faqs lesenDie Beherrschung des Legionellenrisikos in Kühltürmen erfordert einen integrierten Ansatz, der auf Anlagenbewertung, korrekter Platzierung, Wasseraufbereitung, Prävention und kontinuierlicher Überwachung basiert.
Alle Faqs lesenIn der Planungsphase ermöglicht der Einsatz von Auslegungs- und Konfigurationssoftware den Vergleich verschiedener Lösungen – Kaltwassersätze, Verdunstungskühltürme, adiabatische Kühler oder Trockenkühler – durch Simulation ihrer saisonalen Leistung und Wärmelasten. Diese digitalen Tools schätzen zudem den Energie- und Wasserverbrauch und optimieren die Auslegung der Anlage.
Alle Faqs lesenRessourcen
Bewährte Praktiken
Lesen Sie alle TippsWas Sie wissen sollten
Hier finden Sie alle FachbegriffeTechnische Artikel
Newsletter
Abonnieren Sie den MITA-Newsletter, bleiben Sie über technische Lösungen für die industrielle und zivile Kühlung auf dem Laufenden und lernen Sie unser Angebot kennen.